Relationale Datenbanken


Relationale Datenbanken

Was sind relationale Datenbanken?

Relationale Datenbanken organisieren Daten in Tabellen, die miteinander in Beziehung stehen. Jede Tabelle besteht aus Zeilen und Spalten, wobei jede Zeile einen Datensatz und jede Spalte ein Attribut dieses Datensatzes repräsentiert.

Relationale Datenbanken verwenden ein relationales Datenbankmanagementsystem (RDBMS), wie zum Beispiel MySQL, PostgreSQL oder Microsoft SQL Server, um Daten effizient zu speichern, abzurufen und zu verwalten. Die Beziehungen zwischen den Tabellen ermöglichen es, komplexe Datenstrukturen abzubilden und zu verwalten.

Beispiel für eine einfache Tabelle

Hier ist ein Beispiel einer "Kunden"-Tabelle, die typische Kundendaten speichert:

ID Name Email
1 Max Mustermann max@beispiel.de
2 Erika Musterfrau erika@beispiel.de

Grundprinzipien relationaler Datenbanken

Relationale Datenbanken basieren auf einigen wichtigen Prinzipien:

  • Tabellen: Daten werden in Tabellenform gespeichert. Jede Tabelle enthält Informationen zu einem bestimmten Datentyp, z. B. Kunden, Bestellungen oder Produkte.
  • Primärschlüssel: Jede Tabelle hat einen Primärschlüssel, der jede Zeile eindeutig identifiziert. Zum Beispiel könnte die ID-Spalte in der obigen "Kunden"-Tabelle der Primärschlüssel sein.
  • Fremdschlüssel: Fremdschlüssel sind Verbindungen zwischen Tabellen. Sie verweisen auf einen Primärschlüssel in einer anderen Tabelle und stellen so Beziehungen zwischen den Daten her.

SQL – Die Sprache der relationalen Datenbanken

SQL (Structured Query Language) ist die Standardsprache, um mit relationalen Datenbanken zu kommunizieren. Mit SQL kannst du Daten in der Datenbank abfragen, hinzufügen, aktualisieren und löschen.

Beispiel einer SQL-Abfrage:


SELECT * FROM kunden WHERE id = 1;
    

Diese Abfrage wählt alle Daten aus der Tabelle "kunden" aus, wo die ID gleich 1 ist.

Vorteile relationaler Datenbanken

  • Datenintegrität: Durch die Verwendung von Primär- und Fremdschlüsseln können Beziehungen zwischen Daten effizient und konsistent gepflegt werden.
  • Flexibilität: Relationale Datenbanken können leicht erweitert und angepasst werden, um neue Anforderungen zu erfüllen.
  • Skalierbarkeit: Relationale Datenbanken können große Mengen an Daten effizient verwalten und sind für den Einsatz in großen Anwendungen geeignet.

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